Laufen in Hamburg
Conergy Marathon 2006: Startreihe 1 (Karolinenstraße) am Tag vor dem 21. Conergy Marathon 2006
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Kolumne vom 21.05.2011: Marathon-Vorschau: Hamburg bleibt sich treu - Spitzensport mit Bremse

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Info Kalender1 Veranstaltungen

Auch unter dem neuen Titelsponsor Haspa werden es morgen wieder die Hamburger selbst sein, die "ihren" Marathon zu einem der größten "Events" der Stadt machen. Der ganz große internationale Laufsport findet auch 2011 woanders statt. Nach ein paar Zwischenspielen vor einigen Jahren, u.a. mit Julio Rey, setzt der Veranstalter auf Finanzierbare(s) und Bewährte(s): bei den Männern sollen Wilfred Kibet Kigen und Rodgers Rop ihr Duell von 2007 wiederholen - damals gewann Rop in 2:07:32 mit einer Sekunde Vorsprung. Für seine Favoritenrolle bekam Kigen auf der Pressekonferenz schon einmal die Startnummer 1 in die Hand gedrückt.
Allerdings: Kigens damalige Zeit war auch seine Bestzeit - und blieb es bis heute. Letztes Jahr lief er in Hamburg noch eine 2:09:22. Rop hat nach Hamburg 2007 laut seinem IAAF Profil gar keine Marathon-Zeit mehr aufzuweisen. Insgesamt sind international zwei Dutzend Männer geladen, darunter 11 Kenianer, 3 Israelis, 2 Äthiopier, 2 Portugiesen. Der "langsamste" hat eine Marathon-Bestzeit von 2:23:34 aufzuweisen - die meisten werden allerdings wohl noch vor dem ersten Deutschen und/oder neuen Deutschen Meister im Ziel sein. Denn, wie mittlerweile üblich, starten die allerschnellsten Deutschen woanders - und kassieren dort zuweilen Antrittsprämien, die weit über den Hamburger Preisgeldern liegen. Der "große" Hamburger Prämientopf - alles zusammen maximal 47000 Euro für Männer und 43500 Euro für Frauen - wird nach einem komplizierten Schlüssel berechnet, nur an Läufer gezahlt, die vom Veranstalter gesondert eingeladen wurden, und das auch nur für Zeiten unter 2:15 (Männer) und 2:38 (Frauen). 20000 Euro gibt es für den ersten und noch 1500 Euro für den 6. Platz - abzüglich Malus für (zudem noch wetterabhängige) Zeitgrenzen langsamer 2:12 (Männer) bzw. 2:32 (Frauen). Für einen 1. Platz sub-2:06:30 würde es noch einmal 20000 Euro obendrauf geben. Was man getrost als rein theoretisch betrachten darf. Reich werden die Sieger (nach europäischen Maßstäben) also nicht. Aber das war in Hamburg nie anders.
Noch weniger bekommen deutsche Läufer: der Extra-Topf umfasst gerade einmal je 6000 Euro für Männer und Frauen (1. Platz: 2000 Euro, 6. Platz 250 Euro), zahlbar nur für Zeiten schneller 2:30 (Männer) und 2:55 (Frauen) und mit Abzügen für Zeiten langsamer als 2:18 bzw. 2:37. Auch hier dürften die Extraprämien für sub 2:14 (für Männer, Frauen: nicht bekannt) eher theoretischer Natur sein - denn das DM- Feld ist mit 787 Startern gegenüber den letzten Jahren nur breiter geworden, nicht aber schneller.

Den Breitensportlern und Zuschauern dürfte all das herzlich egal sein. Preisgelder und Namen fanden vor dem Marathon wenig öffentliche Resonanz, außer allenfalls das eingangs erwähnte Duell Kigen-Rop und dass die Favoritin um die Deutsche Meisterschaft, Bernadette Pichlmaier, absagen musste. Lediglich in Fachkreisen macht man sich wieder einmal laut Gedanken, dass die deutsche A-Liga um die Deutschen Meisterschaften einen Bogen macht. Hamburg bleibt sich eben treu. Immerhin, einen "Mitnahmeeffekt" werden auch die Zuschauer haben: im Zeitbereich zwischen 2:20 und 3 Stunden dürfte wesentlich mehr los sein als in anderen Jahren - es wird sozusagen eine Lücke geschlossen.

Auch bei den Hamburger Meisterschaften sieht das Bild eher mau aus. Der "lokale Spitzensport" hat zahlenmäßig mit nur 85 Startern in der (halbwegs) bereinigten Starterliste abgespeckt, und die Favoritenliste ist übersichtlich. Immerhin steht bei Männern wie Frauen je ein Duell an: Mourad Bekakcha (HSV) und Jan-Oliver Hämmerling (TSG Bergedorf) könnten beide um 2:30 laufen (Jon-Paul Hendriksen startet dieses Jahr nicht). Man darf gespannt sein, was Hämmerling aus seinem Trainingslager in Kenia mitgebracht hat. Unter anderem übrigens die Feststellung, dass dort durchweg alle Kenianer (und die meisten Frauen) schneller liefen als er...
Bei den Hamburger Frauen haben Janna Hinz (TH Eilbeck) und Manuela Sporleder (TuS Germania Schnelsen) eine 1:24:49 beim Berliner Halbmarathon am 3. April bzw 1:24:34 beim Hannover Halbmarathon am 8. Mai vorgelegt. Sporleder peilt schon mal die sub 3 an.

Alle Kalkulationen um Zeiten und Plätze könnte das Wetter noch zunichte machen, das auch spannend wird: Mehrere Dienste sagen z.Z (Sa 20:40) Gewitter an (wetterspiegel.de: ab 16:00, wetteronline: "vormittags und nachmittags".

Berichte gibt es morgen hier und auf unserer Facebook-Seite, bei gegebenen organisatorischen und technischen Umständen (UMTS-Empfang) auch live/zeitnah.

Allen Läufern viel Erfolg und Glück und gutes Durchbeißen nach km 30!


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