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Leichtathletikhalle Hamburg. Fotomaterial: Gerhard Bollig
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Kolumne vom 13.12.2012: Hamburg- Marathon 2013: Der Umbruch nimmt Gestalt an

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Info Kalender1 Veranstaltungen 11 Bild(er)

Gerade einmal sechs Wochen ist es her, dass der Veranstalter des Hamburg-Marathons zur letzten Pressekonferenz geladen hatte - damals noch im Hotel Interconti, dessen Betreiberfirma nur Stunden danach Insolvenz angemeldet hatte. Nun ging es auf der Doppeletage im 26./27. Stock des Radisson blu (CCH), das zudem auch das neue Athletenhotel des Marathons sein wird (Thaleiser: "Hoffentlich bleiben wir die nächsten drei Jahre hier"), in die nächste Runde. Fast genau zum Schnapsdatum, am 12.12.2012 um 12:11, eröffneten Frank Thaleiser (Geschäftsführer Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH), Andreas Reuter (upsolut) und Wolfgang Müller-Kallweit (Präsident Hamburger Leichtathletikverband) die Veranstaltung. "Große Kracher" blieben zwar aus, aber die angekündigten erheblichen Änderungen bei der Streckenführung und dem Gesamtkonzept des Marathons, die Vorstellung der neuen Hamburger Top-Marathonläuferin Mona Stockhecke und diverse kleinere Änderungen füllten das Programm.
Organisatorisches vom Verband
Die Leichtathletik sei in Hamburg nun auch ganz offiziell Schwerpunktsportart in Hamburg, teilte Thaleiser mit, in zwei Jahren soll auch der Bereich "Laufen" dazugehören. Man sei auf "hervorragendem Weg, die 2010 vorgestellte 'Vision 2016' umzusetzen", fügte Müller-Kallweit hinzu.
Neben der "großen Strategie" gibt es einige personelle Änderungen: der Hamburger Leichtathletikverband wird in Zukunft ohne einen Geschäftsführer auskommen. Frank Thaleiser, der den Posten 2008 nach einem halben Jahr Vakanz übernommen hatte, bleibt allerdings Geschäftsführer der Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH. Er nahm's gelassen: "Ich hab eine Visitenkarte weniger...". Die Leitung der HLV-Geschäftsstelle übernimmt Martina Lutter-Baumann, die vor vier Wochen ihr zehnjähriges Dienstjubiläum beim HLV hatte, den sportorganisatorischen Teil übernimmt Landestrainer Klaus Jacobs. Damit vertritt das Präsidium ohne Geschäftsführer den Verband alleine nach außen hin, "eine Stärkung des Ehrenamtes", so Müller-Kallweit.
Auch räumlich werden Verband und Veranstaltungs-GmbH auseinanderwachsen, die GmbH soll in ein eigenes Büro (100m weiter) ziehen.
Und noch eines wird wegfallen: die Alsterstaffel wird voraussichtlich schon 2013 nicht mehrstattfinden - und damit ihre 100. Auflage nicht mehr erleben. Es sei ein Zuschussgeschäft gewesen, man müsse neue Dinge entwickeln und sich von nicht profitablen Veranstaltungen trennen.
Marathon: Meldezahlen, neue Strecke
Erfreulicher dagegen die Zustände beim Hamburg Marathon: Das Flaggschiff von Verband und Veranstaltungs-GmbH meldet 10476 Anmeldungen (Einzelstarter). Damit ist zwar immer noch nicht klar, ob der Wendepunkt nach zwei schlechten Jahren geschafft ist - durch die neue Gebührenstruktur kann es durchaus sein, dass nur noch wenige Spätanmelder nachkommen. Und: seit zwei Wochen merke man bei den Anmeldungen die Wetterlage, sprich: es kommen weniger. "Mein Hoffnung ist, dass wir am 21.12. die 11000 überschreiten, das wäre mehr als eine Tendenz, dass wir wieder auf der richtigen Spur sind", so Thaleiser. Wenig Probleme macht die 2012 eingeführte Staffel: Die 1500 Plätze, davon 1400 im freien Verkauf (Rest für Sponsoren und Partner) wird ausverkauft sein. Noch sind 378 4er Staffeln zu haben. Optisch aufgewertet wird die Staffel, indem sie im neuen Zieleinlauf eine eigenes Einlauftor bekommt - rechts Marathon, links Staffel.
Nicht nur Start und Ziel (wieder mit Tribühnen und "jetzt breiterem" rotem Teppich) sind neu - beide werden 2013 auf derselben Linie auf der Karolinenstraße, Ecke Lagerstraße direkt an der Messe sein (Plan) - sondern in der Folge auch mehrere Abschnitte mittendrin auf der Strecke, die Michael Haas von upsolut vorstellte. Die neue Strecke wurde gerade von Wolfgang Timm vermessen (nachts bei Minusgraden auf dem Messfahrrad). Dadurch, dass Start und Ziel auf einer Linie liegen, kann es schwierig werden, bei Baustellen (oder Wasserrohrbrüchen...) einen Ausgleich zu finden - man kann nicht mehr mal eben "das Ziel auf der Glacischaussee 10m nach vorne verschieben". Und nach dem Start wird's hektisch: Gitter müssen abgebaut werden, um den Zieleinlauf freizumachen. Der Lohn von gemeinsamem Start und Ziel: es gibt wieder den "Marathon der kurzen Wege", der früher Hamburgs Markenzeichen war. Marathonmesse ("Endurance 2013") und Akkreditierung sind gleich nebenan.
Statt der Kennedybrücke wird 2013 die Lombardsbrücke überquert, an der Außenalster geht es nicht mehr am Eduard-Rhein-Ufer an die Schöne Aussicht, sondern die Sierichstraße durch, mit dem Halbmarathon-Punkt auf der Brücke über den "Langen Zug", und weiter bis zur Kreuzung mit der Maria-Louisen-Straße (so auch vom hella Halbmarathon bekannt). Barmbek-Süd entfällt, stattdessen geht es die Maria-Louisen-Straße hoch und fast den ganzen Südrand des Stadtparks entlang zur Alten Wöhr und dort bis zur U-Bahn Alsterdorf wieder auf der alten Strecke. Danach entfällt der Schlenker Alsterdorfer Straße/Bebelallee. Danach geht es wie gehabt weiter - bis zum Klosterstern. Dahinter wird die Rothenbaumchaussee entfallen - stattdessen wird wie in früheren Jahren an die Alster runtergelaufen, und dann wie beim Alsterlauf bis zur Rabenstraße, dort hoch an den Mittelweg, den Dammtordamm (beim Cinemaxx) entlang (statt Unterführung Neuer Jungfernstieg) und dann Gorch-Fock-Wall - Holstenglacis - Karolinenstraße ins Ziel.
"Die Strecke wird langsamer", meinte Thaleiser. Wird sie nicht, widersprach Michael Haas: es gebe 10 Höhenmeter, 2 Brücken und einige 90 Grad-Kurven weniger. "Geglättet und definitiv schöner, runder" sei die neue Streckenführung.
Ändern werden sich auch die Längen der Staffelstrecken. Der erste Abschnitt ist mit 16,3 km gleich der längste, der Wechselpunkt ist erst am Jungfernstieg. Vielleicht wird der Start damit entspannter, so die Hoffnung, wenn die Läufer des ersten Staffelabschnitts dann nicht ganz so schnell losrennen. Der Wechselpunkt in der City Nord bleibt, Ohlsdorf wird dagegen, da 2012 zu überfüllt, zugunsten von Maienweg Ecke Hindenburgstraße aufgegeben.
Ein bisschen werden sich die Zuschauer also umgewöhnen müssen, und vielleicht werden dort, wo die Marathonstrecke 2013 nicht mehr entlangführt, Flyer verteilt. Diverse Stadtteile hätten angefragt, ob man nicht die Strecke durch sie durchführen könnte. Die Hafencity habe zwar nicht angefragt, wäre aber ohnehin nicht infrage gekommen, weil es dort zuviel Unsicherheit mit Baustellen gebe - "wir laufen an der Hafencity vorbei, das muss reichen".
Am Donnerstag 10:00 soll es zusammen mit Athletenmanager Jos Hermens eine große Streckenbesichtigung geben, auf der auch voraussichtlich die meisten Versorgungsstellen neu festgelegt werden.
Neuzugang: Mona Stockhecke
Auf der Pressekonferenz anwesend: der Hamburger Neuzugang Mona Stockhecke. Sie startet seit Juni für das Lauf-Team Haspa-Marathon Hamburg und brachte mit ihrer 2:38:18 vom Frankfurt-Marathon gleich einen neuen Hamburg- Rekord mit. Stockhecke stammt aus Hamburg-Volksdorf und lief schon sieben Mal in Hamburg mit, zuerst als 18jährige 2004 nach ihrem Abitur, nach gerade mal fünf Wochen Vorbereitung in 3:58. Entgegen anderslautenden Gerüchten ist Stockhecke, die in Zürich als Geologin arbeitet, bislang keine Schweizer Staatsbürgerin. Sie startet zwar auch für ihren Schweizer Verein TV Unterstrass, ist aber international nicht für die Schweiz startberechtigt. Aus Schweizer Sicht schade, denn sie hatte die Schweizer Marathon WM-Norm unterboten. Thaleiser: "Hoffentlich läuft sie erst die deutsche WM-Norm (2:30), bevor die Schweizer Behörden mit der Staatsangehörigkeit durch sind..."
Zum Hamburger Verein kam sie eher zufällig: Eine Grafikerin, die das Hamburger Veranstaltungsplakat für 2011 entwarf, habe aus tausenden von Fotos ausgerechnet eines mit Mona Stockhecke ausgesucht. "Ein Kollege von mir hat mich dann in Finnland auf dem Foto gesehen...". In Hamburg 2013 würde sie gerne ihre Frankfurter Leistung bestätigen ("alles obendrauf ist 'Bonus'") und einen "schönen runden Lauf hinlegen", räumte aber ein, dass ihr Herbst-Marathons mehr liegen.

Die Anmeldung für den Marathon ist weiterhin offen..., bis zum 21. Dezember für 66 EUR, danach für 71.


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