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12.9.2013 Hamburg-Marathon: entspannte Zwischenbilanz - Haspa verlängert Titelsponsoring

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Ungefähr zur Halbzeit zwischen zwei Hamburg-Marathons lädt der Veranstalter regelmäßig zur Pressekonferenz, so am Mittwoch. Im Konferenzsaal von Titelsponsor haspa (Hamburger Sparkasse): Reinald Achilles (upsolut), Harald Vogelsang (Haspa), Michael Neumann (Innen- und Sportsenator für die Stadt Hamburg) und Frank Thaleiser (Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH). Ebenfalls dabei: Die 1500- und 3000m Läuferinnen Diana und Elina Sujew – mitsamt einem Pappaufsteller ihrer selbst. Das war eines der sichtbaren Zeichen, dass der Hamburg Marathon sich wieder um eine verstärkte werbliche Außendarstellung bemüht. Ein anderes sieht man aktuell in der U-Bahn: Werbeaufkleber an den Fensterscheiben. Werbung kostet - aber das war die Nachricht des Tages: Titelsponsor Haspa verlängert das Engagement bis 2016. Im Vertrag ist auch das Auftreten des "Lauf-Teams Haspa Marathon Hamburg", dem die Sujews angehören, anders verankert, samt neudeutsch "Testimonial"- Kampagne.

Haspa-Vorstand Dr. Harald Vogelsang zog eine positive Zwischenbilanz: "Die Bilanz fällt eindeutig positiv aus, wir haben das Gefühl, dass der Marathon ganz organisch zu Hamburg passt." Er sei wieder beliebter geworden, die Begeisterung bei den Hamburgern sei ungebrochen. Die größte Sportveranstaltung der Stadt solle der Marathon sein. Vielleicht brächten die Sujews ja mehr Leute, besonders Jugendliche, von der Couch weg zum Trainieren und Mitlaufen, erst in der Staffel, später vielleicht beim Marathon. Vogelsang selbst war 2013 bei der Staffel mitgelaufen, "naja, ich habe mir die kürzeste Teilstrecke ausgesucht…" 2014 will er wieder antreten und würde sich freuen, den einen oder anderen Chef eines Hamburger Unternehmens herausfordern zu können.

Ähnlich Innensenator Michael Neumann, der 2013 beim Zehntel (der Erwachsenen) angetreten war (in 0:24:42). "Dem Bürgermeister macht laufen wahnsinnig viel Spaß, aber ich muss immer bei Pressekonferenzen ankündigen, dass ich bei der Staffel oder beim Zehntel laufe, damit ich dann den Hintern hochkriege. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, es wäre Leidenschaft. Früher wog ich 20 Kilo weniger, da war's leichter". Dennoch: es sei ein Privileg, in Hamburg Sportsenator sein zu dürfen. Trotzdem sei das Marathon-Engagement nicht für das persönliche Plaisir eines Senators, sondern für die Sportstadt Hamburg. Er zog einen Vergleich zu Hamburgs Partnerstadt Chicago, wo die Bank of America Sponsor ist und staatliches Engagement undenkbar sei. Für ihn hebt sich das Hamburger Modell davon wohltuend ab, zugunsten von Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Handicap und Polizei-Meisterschaften. Das "Hamburger Format" ermögliche das Gemisch aus Breitensport und Hochleistungssport. - Nach demnächst 20 Jahre Städtepartnerschaft sollen demnächst Polizisten und Feuerwehrleute als Botschafter Hamburgs in Chicago antreten – und vielleicht umgekehrt Feuerwehrleute aus Chicago in Hamburg.
Die andere Verbindung in die USA war natürlich der Boston-Marathon. 13000 EUR wurden auf dem Spendenkonto gesammelt, so Frank Thaleiser, und beim Berlin-Marathon soll ein Scheck übergeben werden. Für Innsensenator Neumann war der Marathon 2013 im Rückblick wegen Boston besonders angespannt und verkrampft gewesen, aber der Veranstalter habe eine würdige Form gefunden, um zu zeigen, dass man sich den Sport nicht kaputtmachen lasse.

Thaleiser gab einen Ausblick auf den Marathon 2014: wegen Ostern wird der Marathon am ersten Mai-Wochenende stattfinden. Einige Veränderungen bei Logistik und Aufbau werde es geben, besonders beim Zehntel sei man vom Erfolg überrannt worden, dort wolle man eine Teilnehmerbegrenzung einführen und die Läufe auseinanderziehen. Die Wegeführung im Start/Zielbereich habe nicht ganz so funktioniert wie vorgestellt. Er geht von 16000+ Teilnehmern aus.
Die bisherigen Veränderungen seien positiv aufgenommen worden, man spreche seit zwei Jahren wieder positiv über die Veranstaltung. Die geänderte Streckenführung habe den Lauf wohl doch schneller gemacht, auch im Vier-Stunden-Bereich seien viele Bestzeiten gelaufen worden, allerdings standen an manchen Stellen Zuschauer, an denen der Marathon gar nicht mehr langführte. Thaleiser hofft auf das Ausbleiben von Baustellen 2014, da wegen des zusammengelegten Start- und Zielbereichs kein Spielraum bei der Streckenführung bleibt – eine Änderung würde sonst einen "Riesenaufwand" u.a. für Streckenvermesser Wolfgang Timm bedeuten und "uns aus der Bahn werfen".
Die Anmeldezahlen bei den Staffeln lägen 45 % über Vorjahr, da das Teilnehmerlimit aber nicht erhöht wird, werden die Zahlen gleich bleiben. Neben den Aufklebern in der U-Bahn läuft eine Werbeaktion im gesamten 2er PLZ-Gebiet an, dort habe habe man seit 2005 den größten Teilnehmerverlust erlitten – und "1000 Hamburger zu aktivieren erscheint uns einfacher als dasselbe deutschlandweit". Für den Marathon lägen derzeit 3000 Meldungen vor, 17 % über Vorjahr. Bei den Schweizern gar 600 % plus, Österreich +400 %. Insgesamt sei man dank des nun langfristigen Partners – erstmals seit Shell (1991-1999) - wieder aus "unruhigen Fahrwassern" heraus. Auch Krombacher, seit drei Jahren dabei, hat einen neuen Vertrag abgeschlossen. Neu dagegen: HEK (Hanseatische Krankenkasse) als "Gesundheitspartner". Zu den Sponsoringbeträgen wollte keiner der Anwesenden etwas sagen, die Haspa habe vereinbart, das nicht öffentlich zu machen, so Harald Vogelsang. Innsensenator Neumann gab an, der Beitrag der Stadt finanziere sich zu 100 % aus der Tourismustaxe. Nur dass der Gesamtetat 2,5 Mio. beträgt, war für Thaleiser kein Geheimnis. Wie hoch das Budget für Spitzenläufer werden wird, bestimmt die Haspa nicht – "wir setzen nicht auf einzelne Posten, sondern auf die Gesamtwirkung und halten nichts davon, wie in Chicago die Bank of America allzu enge Wünsche anzumelden", so Vogelsang. Eliud Kipchoge (Sieger und Streckenrekordler 2013) läuft in 14 Tagen in Berlin, Thaleiser will ihn persönlich ansprechen, und sieht "nicht so schlechte Chancen, dass wir ihn für 2014 nochmal bekommen". Und die populären Hahner- Zwillinge (Anna lief am Sonntag zuletzt beim Alsterlauf)? Es könnte mit ihnen und deutschen Läufern generell schwierig werden, da der Qualifikationszeitraum für die WM 2014 nur bis zum 30. April geht – der Hamburg-Marathon findet 4 Tage zu spät statt. Man wolle aber einen entsprechenden Sonderantrag beim DLV stellen. Diana und Elina Sujew sind von einem Marathonstart dagegen noch weit entfernt – sie wollen bis auf weiteres auf der Bahn laufen. Gerade eben lief Diana in Rieti neue persönliche 3000m Bestzeit…, verbesserte gleichzeitig ihren eigenen Hamburger Rekord (von 8:57,28 auf jetzt 8:47,68) und steht in der aktuellen DLV-Bestenliste... dort und über 1500m auf Rang 1.

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1 Pressekonferenz Haspa Marathon Hamburg-Vorschau 2014 - Michael Neumann, Elina Sujew, Diana Sujew, Harald Vogelsang, Frank Thaleiser

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Pressekonferenz Haspa Marathon Hamburg-Vorschau 2014 - Michael Neumann, Elina Sujew, Diana Sujew, Harald Vogelsang, Frank Thaleiser

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2 Pressekonferenz Haspa Marathon Hamburg-Vorschau 2014 - Elina Sujew, Diana Sujew, Harald Vogelsang

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Pressekonferenz Haspa Marathon Hamburg-Vorschau 2014 - Elina Sujew, Diana Sujew, Harald Vogelsang

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