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Kolumne vom 24.11.2013: Die Halbmarathon-Weltmeister aus Hamburg (2): Von Porto Alegre zur Elbstaffel

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Info Kalender1 Veranstaltungen 3 Bild(er)

Senioren-Weltmeister (AK M60) im Halbmarathon – wir berichteten über den Erfolg des Hamburger Duos Joachim Krüttgen und Boris Bansemer (beide Hamburger Sportclub e.V.) (und weiterer Hamburger) bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Porto Alegre (Brasilien) im Oktober.
Kaum zurück, stehen schon die nächsten Pläne an. Zur Halbzeit zwischen dem Haspa Marathon 2013 und 2014 organisiert Bansemer eine weitere Auflage der Prominentenstaffel - diesmal im größeren Rahmen. Eine ganze Reihe Prominenter (nicht nur aus dem Sport) wollen am 4. Mai 2014 bei der "Elbstaffel" dabeisein: Normann Stadler (zweifacher Ironman-Hawaii-Sieger im Triathlon, Duathlon-Weltmeister), Ingo Schultz (Vize-Weltmeister 2001 (Edmonton) und Europameister 2002 (München) über 400 m, Leichtathlet des Jahres 2003), Manfred Steffny (mehrfacher Deutscher Marathonmeister und Rekordhalter, Herausgeber der Laufzeitschrift "SPIRIDON"), Heike Drechsler (zweifache Olympiasiegerin, vierfache Weltmeisterin, neunfache Europameisterin, dreifache Weltcupsiegerin, "Leichtathletin des Jahrhunderts"), Dr. Michael Finkenstaedt (zweifacher Orientierungslauf-Weltmeister), Christian Schenk (Zehnkampf-Olympiasieger 1988 in Seoul), Eric Johannesen (Ruder-Olympiasieger im Achter 2012 in London), Prof. Dr. Wolfgang Maennig (Ruder-Olympiasieger im Achter, Seoul 1988), Ole Bischof (Judo-Olympiasieger in Peking 2008, Silbermedaillengewinner in London 2012, "erfolgreichster deutscher Judoka aller Zeiten"), Tobias Hauke (Hockey-Olympiasieger in London 2012), Christina Schütze (Hockeyspielerin, Olympiateilnehmerin), Thomas Doll (Fußball-Nationalspieler und Bundesliga-Trainer), Michi Behrmann (Ex-Bundestrainer der Hockey-Damen), Michael Oenning (Bundesliga-Trainer des 1. FC Nürnberg und des HSV), Gerhard Delling (Sportjournalist), Joachim Hilke (Vorstand Marketing des Hamburger SV), Johannes B. Kerner (Moderator), Bernhard Brink (Sänger, Entertainer, Moderator), Jörn Wolf (Mediendirektor des Hamburger SV), Katja Suding (Hamburger FDP-Fraktionsvorsitzende), René Lay (James Bond-Stuntman) und Bansemer selbst.
Mehrere davon gaben sich am Donnerstagabend bei einem Pressetermin im Norderstedter Arriba-Strandbad die Ehre, um das Projekt vorzustellen, zusammen mit weiterer Hamburger Leichtathletik-Prominenz (Helge Schwarzer, Nadja Käther, HLV-Präsidiumsmitglied Wolfgang Timm). Nicht nur die Promis selbst, sondern auch bis 50 Jedermann- "Premium- Staffeln" sollen mitmachen, zugunsten des gemeinnützigen Charity-Partners "The Young ClassX", eines Musikprojekts für Kinder und Jugendliche in Hamburg. Laufen-in-Hamburg.de sprach mit Bansemer.

LiH: Boris, herzlichen Glückwunsch zum Senioren-Weltmeistertitel in Porto Alegre. Würdest Du's nochmal machen?
BB: Es war brutal hart. Ich würde die Weltmeisterschaft immer nochmal machen, weil das etwas ganz besonderes ist, etwas für Sportler ganz außergewöhnliches. Vor allem, wenn es in einem interessantem Land wie Brasilien stattfindet.
LiH: Wie bist Du überhaupt darauf gekommen?
BB: 2012 habe ich mir gedacht: ich starte nochmal durch. Ich hatte im Winter 10 % meines Körpergewichtes abgenommen. Im Frühjahr war ich bei der Hallen- EM in San Sebastian gemeldet, war da, aber krank, und hatte nur einen Wettkampf... ganz am Schluss gemacht. Im Mai bin ich dann zur EM nach Upice in Tschechien gefahren, wurde Europameister Halbmarathon und habe mich dann motiviert für die WM gemeldet und dort gleich Bronze im Crosslauf gewonnen und den WM-Titel Halbmarathon Mannschaft. Die Olympischen Spiele hab' ich aber wohl altersbedingt verpasst (lacht).
LiH: Gab's die Nationalhymne?
BB: Ja, es gab die Nationalhymne. Ein erhabenes, fantastisches Gefühl auf dem Siegerpodest zu stehen und die Nationalhymne zu hören - für Sportler mit das größte.
LiH: Wie steht's als nächstes mit der Hallen EM in Ungarn?
BB: Werde ich dran teilnehmen, ich kenne Budapast als eine unheimlich tolle Stadt.
LiH: Wie wurde die WM in Porto Alegre in Hamburg von Presse und Verband aufgenommen?
BB: Von der Presse wurde sie überaus positiv aufgenommen. Vom Verband hab ich bisher wenig gehört…
LiH: Fördermaßnahmen, Reisekostenzuschüsse…?
BB: Nein, alles selbst bezahlt, die haben alle kein Geld…
LiH: und der Stellenwert der Senioren-Leichtathletik in Hamburg allgemein?
BB: Gute Frage, der Verband ist ein bisschen unterbesetzt, da könnte man mal was tun, teilweise gibt's (auf der Website) gerade noch Fotos von 2008. Man sollte die Senioren-Leichtathletik nicht unterschätzen, sie kann für Jugendliche durchaus beflügelnde Wirkung haben. Wie die (Elb-)staffel auch: Ehemalige Top- Sportler in der Staffel zeigen jungen Leuten "es geht immer noch, wir können immer noch Topleistungen bringen."
LiH: Wann ist die Idee mit der Elbstaffel entstanden?
BB: Wir waren letztes Jahr (2012) zum ersten Mal gelaufen, weil es dem Marathon damals nicht so gut ging. Ich bin ja sozusagen Marathonmann der ersten Stunde, damals bei Wolfgang Kucklick. Die Veranstalter fanden die Idee toll, wir sind gelaufen, hatten super Spaß, waren zweite von 1288 Staffeln geworden und sagten uns: "das machen wir nächstes Jahr (2013) wieder". Und für 2014 wollen wir es mit einem sozialem Projekt auf professionelle Beine stellen. Wir verkaufen 50 Staffeln a 680 EUR zugunsten "Young ClassX"…. Ich hatte mit Dr. Michael Otto (2013 Hamburger Ehrenbürger und Mitinitiator von young Classx..) gesprochen, er hat das Projekt vorgestellt und wir sagten uns: "arbeiten wir zusammen".
LiH: Du läufst selbst mit, welche Distanz? Bist Du der schnellste?
BB: Ich laufe selbst als Schlussläufer mit, der muss psychisch am stabilsten sein (lacht). Schnellster ist wohl Michael Finkenstaedt (Orientierungslauf-Weltmeister). - Für die Premium- Staffel wird es vor dem Marathon dann noch ein Staffelausscheidungsrennen in Kooperation mit alstrerrunning.de geben.

Weitere Informationen zur Elbstaffel unter www.elbstaffel.de/


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