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Kolumne vom 15.04.2016: Marathon- Vorschau: im Zeichen der internationalen Olympia- Qualifikation - deutsches Starterfeld kleiner

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Info Kalender1 Veranstaltungen 4 Bild(er)

Die gute Nachricht vorweg: Sonntag vormittag soll es sonnig werden. Kalt zwar, zwischen 5 und 12 Grad, aber damit lauffreundlich - die Erinnerungen an die Regen- Premiere 2015, die die Zuschauer vertrieb, sind noch wach. Nur für die 4:30-5h- Läufer könnte es mit dem Wind eng werden, so Renndirektor Frank Thaleiser, der die Wettervorhersage intensiv verfolgt. Auch der neue Innen- und Sportsenator Andy Grote (rechts), bei der heutigen zweiten Vorschau- Pressekonferenz anwesend, verspricht sich "eine emotional bewegende Veranstaltung mit hoffentlich besserem Wetter als heute". 100 Tage ist der Senator der Nach- Olympia- Bewerbungsphase nun im Amt. Am Sonntag wird er zusammen mit dem dem Haspa- Vorstandsmitglied Harald Vogelsang das Startsignal geben ("nicht anschießen, nicht anglasen, ohne Fehlstart" (wie 2015 im Eliteblock) - ob nun ein Nebelhorn oder eine Stadiontröte oder etwas anderes zum Einsatz kommt, bleibt offen). Zur Sicherheit der Veranstaltung ist die Linie des Innensenators, dass sie so unsichtbar wie möglich gewährleistet sein wird, auch an der Strecke.
Mit dem Meldeergebnis ist Thaleiser sehr zufrieden: 16200 Marathonis - und die Staffeln sind "ewig und 3 Tage ausverkauft". Das sind deutlich weniger als als die 19500 Marathonis im Vorjahresvergleich. Der Wegfall des Jubiläumseffektes kam allerdings erwartet. Trotzdem mag man spekulieren, wie sich die Mindereinnahmen ausgewirkt haben - erneut wurde im Vorfeld betont, dass deutsche Läufer, 2015 merkbar stärker vertreten, sehr teuer seien - und erstmals entfällt sogar das traditionell im Startgeld enthaltene HVV- Ticket für den Sonntag. Zu verschenken hat der Veranstalter trotz eines Jahre anhaltenden Aufschwungs aus dem "Loch" von vor 5-6 Jahren noch immer nichts: Ende 2014 war die Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH laut ihrer im Februar veröffentlichten Bilanz nur gerade so eben aus den roten Zahlen rausgekommen.
Zurück zum Sport: Teilnehmer aus 37 Nationen wollen ihr Olympia- Ticket in Hamburg lösen. Das internationale Startfeld - gestern in einer separaten Pressekonferenz vorgestellt - ist sehr stark. Der wichtigste Deutsche allerdings - Arne Gabius aus Hamburg - hat sein Olympia- Ticket bereits, und dass er zur gleichen Zeit in London und nicht bei seinem Heim- Marathon startet, hatte schon vor Wochen Verstimmungen zwischen dem Hamburger Veranstalter und ihm ausgelöst. Julian Flügel (links), einziger Deutscher in der Männer- Eliteliste, ist die (vor kurzem heruntergesetzte) Norm ebenfalls bereits gelaufen, will aber in Hamburg, da theoretisch noch andere deutsche Läufer schneller sein könnten als er, noch einmal einen draufsetzen: "ich gehe so an, als ob ich Bestzeit laufen wollte, die erste Hälfte in 67 Minuten". Einfach wird das nicht: "Ich bin nicht ganz in Bestzeitenform - vor 5- 6 Wochen hatte ich einen Muskelfaserriss in der Wade". Flügel hatte 2014 sein Marathondebüt in Hamburg gegeben, war 2015 hier bester Deutscher und wird Sonntag seinen 5. Marathon bestreiten). Nach wie vor ist er 30 Stunden pro Woche berufstätig und muss alle paar Wochen Vollzeit im Ausland arbeiten. "Es klappt aber trotzdem, wenn ich morgens mal eine längere Einheit habe, komme ich morgens halt erst um 10 oder halb 11 ins Büro".
Beruflich noch stärker eingebunden ist die mutmaßlich (vor Anja Scherl) schnellste Deutsche Mona Stockhecke (rechts). Die Hamburgerin (LT Haspa Marathon Hamburg) mit zweiter Heimat Zürich untersucht in Minnesota als Geologin See- Sedimente und war kürzlich in Mexiko zu Bohrungen ("ich bin morgens nach der Nachtschicht gelaufen und abends zurück zur Bohrstelle"). Nach einem Knick vor einem Jahr hat sie ihre Läuferkarriere mittlerweile fortgesetzt - zuletzt mit einem Hamburger Halbmarathon- Rekord. Erstmals seit 2013 tritt sie wieder zu einem Marathon an. "Ich fühle mich topfit und werde Sonntag Vollgas geben", verspricht sie, und das gilt auch für die Hamburger Meisterschaft, wo sie wahrscheinlich mit weitem Abstand alleine vorne liegen dürfte - Andrea Diethers hat verletzungsbedingt ihre Teilnahme abgesagt. "So viele Meistertitel habe ich bislang ja noch gar nicht". Ansonsten ist das Ziel persönliche Bestzeit (was gleichzeitig auch ein erneuter Hamburger Marathonrekord wäre).
Bei den Männern wird voraussichtlich Mourad Bekakcha die Hamburger Meisterschaft alleine für sich entscheiden. In Abwesenheit von Arne Gabius (s.o.) und nachdem Jan- Oliver Hämmerling und Jon- Paul Hendriksen nicht bzw. als 2:59:59 Pacemaker antreten ist er der einzige Hamburger, der im Bereich sub 2:30 laufen kann. In der Starterliste tauchen übrigens weder Bekakcha noch Stockhecke auf - einmal mehr gibt es hier Koordinationsprobleme zwischen Hamburger Leichtathletikverband und Veranstalter, besonders bei Teilnehmern, die über die Elite- Liste laufen. Die Liste der Meisterschaftsteilnehmer, die vor kurzem an die Vereine verschickt wurde, ist unvollständig. Der Veranstalter verspricht Besserung.

Fotos der Veranstaltung gibt es ab Sonntag abend, Montag und Dienstag auf www.Laufen-in-Hamburg.de.
Bilder 2015:
Start
km 18, hinter der Lombardsbrücke
Zieleinläufe bis ca. 3:03
Siegerehrungen und Hamburger Meisterschaften.


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