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Kolumne vom 29.04.2009: Marathon-Vorschau: Alles eine Nummer kleiner

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Info Kalender1 Veranstaltungen

Das Budget ist um mehrere 100000 Euro niedriger, die Teilnehmerzahlen um etwa 2500 und nun auch die Spitzenstar- Besetzung: Außer Ulrike Maisch, die ohnehin über mehrere Jahre vertraglich an Hamburg gebunden ist, sind für den 24. Möbel- Kraft Marathon Hamburg keine wirklich bekannten Spitzenläufer gemeldet. Nicht einmal Ulrike Maisch kennt ihre Konkurrentinnen, sagte sie dem Abendblatt.
Als Starter genannt wurden: Joseph Riri, Daniel Cheribo (beide Kenia), Adilo Roba und Emily Kimuria (Siegerin 2004) und Läufer aus Griechenland, Brasilien und Israel. Riri (IAAF-Profil) hat zwar eine beeindruckende 2:06:49 als Bestzeit stehen. Die stammt aber aus dem Jahr 2004 und in der aktuellen IAAF Liste wird er nur noch mit einer 2:13:23 geführt. Ähnlich Daniel Cheribo, IAAF-relevant zuletzt 2005 mit einer 2:10:13. "Es war diesmal so schwer wie nie, Spitzenläufer zu verpflichten", zitiert DIE WELT Götz. Kaum einer von ihnen erfüllt die IAAF Gold Label Road Race Kriterien. 5 Männer und 5 Frauen mit aktuellen Bestzeiten von <2:10:30 bzw. <2:28:00 müssten aber dafür am Start stehen. Das Aus für den Marathon als IAAF Gold Label-Träger? - Aus der international zweitrangigen deutschen Spitze erfüllt ohnehin kein Läufer die IAAF- Gold Anforderungen und einzig Cierpinski (startet in Düsseldorf) die IAAF- Silber- Anforderungen. Gekommen wäre ohnehin keiner, und Wolfram Götz vertritt eine Linie, wie es das Abendblatt formulierte: "Warum soll ich für jemanden, der zehn Minuten langsamer als die Spitze läuft, noch viel Geld ausgeben." Und das schon seit Jahren.

Den Jedermännern und Regionalsportlern kann's egal oder nur recht sein. Im Vergleich zu Boston, London oder Berlin ist Hamburg ohnehin nie so sehr als internationales Großereignis wahrgenommen worden. Niedrigere Antrittsprämien und weniger Stars sind in gewissermaßen auch nur eine Rückkehr zu Verhältnissen, wie sie unter "Gründervater" Wolfgang Kucklick 15 Jahre lang ohnehin bestanden hatten. - Die Hamburger Marathon- Meisterschaften - jahrelang das Stiefkind des Marathon Hamburg - haben lange nicht so viel (relative) Aufmerksamkeit erhalten wie dieses Jahr. Von den vielleicht 4000 Hamburgern unter den 15000 Läufern sind zwar auch dieses Mal nur etwa 120 Meisterschaftsteilnehmer dabei. Aber zum ersten Mal seit 2003, als der Hamburger Rekordhalter Steffen Benecke mit einer 2:22 seine Abschiedsvorstellung gab, gibt es wieder Chancen auf eine sub 2:30- Zeit. Bennet Pankow von der TSG Bergedorf lief wie berichtet, in Berlin mit 1:08:47 die fünftbeste Zeit in der ewigen Hamburger Bestenliste und gilt als Topfavorit. Allerdings gibt er, abgesehen von einem "Erfahrungsmarathon" im September 2008 (2:39) am Sonntag sein Marathon- Debüt, so Steffen Benecke, was ja bekanntermaßen beim Marathon einen ungewissen Ausgang hat. - Ebenfalls sein Marathon- Debüt will Konstantin Albrecht (LG Wedel-Pinneberg) geben, allerdings plant er laut Hamburger Abendblatt nicht nur eine 2:32, sondern auch mit einem Sponsoren- Shirt nahe an Ulrike Maisch (und damit werbewirksam im Kamera-Blickfeld) dranzubleiben. Schwer einzuschätzen ist Mourad Bekakcha (ebenfalls LG Wedel-Pinneberg). Leistungsmäßig ist eine 2:30 bei ihm - noch - nicht "drin", er hat aber eine steil ansteigende Leistungskurve aufzuweisen, seit er vor erst zwei Jahren vom Radfahren aufs Laufen umgestiegen ist. Und: die ganze LG Wedel- Pinneberg hat in jüngster Zeit sehr gute Mannschaftsleistungen gebracht, dürfte also Favorit für den Mannschaftsmeistertitel sein.
Trotz Krise verbreitet der Veranstalter der Marathon- Messe Optimismus, zumindest nach außen und zitiert einen Marathon- Reiseanbieter: "Bisher ist die Nachfrage trotz der Krise gleich geblieben". Vielleicht war es ganz nützlich, dass die Messe ihren Schrumpfungsprozess (von drei auf zwei Tagen) schon 2008 durchgeführt hat.

Wir sehen uns an der Startlinie! - der Webmaster


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