Laufen in Hamburg
Olympus-Marathon 2005: linke Szene:  Geoffrey Yano (CAN, 77) und die Zweitplazierte  Malgorzata Sobanska (POL, F3), rechte Szene: Martin Beckmann, schnellster Deutscher; beides bei km 33
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Kolumne vom 26.04.2010: Marathon, Teil 1: Hendriksen und Jakobler werden Hamburger Meister - Zielsprint, 2:30-Mauer, Top-Zeit

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Info Kalender1 Veranstaltungen 4 Bild(er)

Traditionell finden im Rahmen des Hamburg-Marathon die Hamburger Meisterschaften statt. Selbst auf die ca. 3000-4000 mitlaufenden Hamburger gerechnet, sind 83 Meisterschaftsteilnehmer (bereinigt nach der derzeit vorliegenden Ergebnisliste) nur eine Splittergruppe, die dieses Jahr weiterhin schrumpft (2009 waren es noch 113, 2002 250). Die Splittergruppe ließ und lässt aber Leistung sehen, zumindest ganz vorne auch mehr als bei den zahlenmäßig viermal so großen Betriebssportmeisterschaften. Mit dem Trio Jon-Paul Hendriksen (TH Eilbeck), Mourad Bekakcha (HSV) und Jan- Oliver Hämmerling (TSG Bergedorf) gibt es drei Läufer, die eine Zeit um die 2:30 theoretisch drauf haben. Diese Marke ist für Hamburger mittlerweile so etwas wie eine Mauer geworden - um das "Loch" im Bereich 2:15-2:30 herum, das der Veranstalter im Vorfeld bei den deutschen Marathonläufern sieht. Optimistisch zeigte sich dennoch Top- Favorit Hendriksen: In seinem Blog hielt er nach seiner Halbmarathon- Bestzeit von 1:09:55 in Berlin eine 2:25 bis 2:26 für möglich. Ebenfalls offensichtlich optimistisch war Titelverteidiger Mourad Bekakcha, sprach aber nicht von einer 2:25. Gehandelt wurde er zusammen mit Hämmerling als zweiter Favorit. Es wurde aber spannender. Beide hatten sich zunächst ans internationale Elitefeld der Frauen drangehängt und passierten die Halbmarathonmarke in 1:13:13 bzw. 1:13:10 - auf eine Zielzeit von 2:26. Doch in der Schlussphase des Rennens war es Bekakcha, der Vorsprung gewann, überraschend, wie auch schon 2009 vor dem damaligen Favoriten Bennet Pankow (TSG Bergedorf), und zwar deutliche 200m. So deutlich, dass das Rennen schon gelaufen schien und er sich sicher als erster im Ziel glaubte und sich auch nicht einmal mehr umsah. Aber "JPH" legte einen heftigen Schlussspurt hin und überholte Bekakcha, den zudem noch Knieschmerzen plagten, noch auf den letzten 500m und ließ auch nicht locker, so dass er mit 13 Sekunden den Hamburger Meistertitel für sich holte. Schlussspurt hin oder her: Der Wunsch, endlich einmal die 2:30 Marke zu knacken, blieb für die beiden speziell und die Hamburger Leichtathletik im allgemeinen wieder einmal unerfüllt - um 30 bzw. 43 Sekunden. Immerhin legte Bekakcha gegenüber dem Vorjahr um 4 Minuten zu. Jan-Oliver Hämmerling, nach einer Pause wieder in der alten Form, kam mit 2:31:44 als Dritter ins Ziel.
1. Jon-Paul Hendriksen, TH Eilbeck/Hamburg, 2:30:30
2. Mourad Bekakcha, Hamburger SV, 2:30:43
3. Jan Oliver Hämmerling, TSG Bergedorf, 2:31:44
4. Klaus Prieske, LG Wedel-Pinneberg, 2:39:12
5. Ulf Papenfuß, LG Wedel-Pinneberg, 2:46:16
6. Benjamin Ehlers, TH Eilbeck, 2:48:14

Weniger eng ging es bei den Frauen zu. Nach ihrer aktuellen Halbmarathon- Bestzeit (die nur noch drei Minuten vom Hamburger Rekord entfernt ist) war Daniela Jakobler (LG Wedel-Pinneberg) die Top-Favoritin, vor Manuela Sporleder (TuS Germania Schnelsen), Janna Hinz (TH Eilbeck) und Michaela Siebert (Hamburger Sportclub). Jakobler wurde ihrer Favoritenrolle sehr deutlich gerecht. Sie gewann nicht nur mit 10 Minuten Vorsprung, sondern kann sich mit ihrer überragenden 2:51:54 auch in der Ewigen Hamburger Bestenliste auf Platz 4 eintragen lassen, nur 3 Minuten hinter dem 16 Jahre alten Landesrekord von Ute Bergeest (Harburger Turnerbund, 1994, 2:48:16). Den hatte sie offensichtlich auch im Blick - die Halbmarathonmarke passierte sie mit 1:24:32 und ging demnach auf eine 2:48 an. Schon Ende 2008 hatte sie, so hieß es, sogar ihren Trainer gewechselt, um den Landesrekord anzugreifen. Das Ziel ist nähergerückt.
Janna Hinz ging von vornherin etwas langsamer an und lief fast gleichmäßig durch - auf Jakobler hatte sie daher schon bei km 10 vier Minuten Rückstand. Dranzubleiben versuchte dagegen Michaela Siebert, unsere "Geheimfavoritin". Bei km 10 war sie mit Jakobler noch fast gleichauf und musste erst nach der Halbmarathonmarke deutlich abreißen lassen. Dann erwischte sie der marathonübliche Einbruch um 10 Minuten auf der zweiten Hälfte, ebenso wie Manuela Sporleder, die vierte wurde.

1. Daniela Jakobler, LG Wedel/Pinneberg, 2:51:54
2. Janna Hinz, TH Eilbeck, 3:01:54
3. Dr. Michaela Siebert, Hamburger Sportclub, 3:02:47
4. Manuela Sporleder, TuS Germania Schnelsen, 3:06:07
5. Daniela Mölleken, TH Eilbeck/Hamburg, 3:15:44
6. Frieda Harms, LG HNF Hamburg, 3:21:19

Die Mannschaftswertung sind beim gegenwärtigen Stand der Ergebnislisten noch nicht sicher. Mannschaftsmeister dürften bei den Männern TH Eilbeck (vor dem HSV) und bei den Frauen TH Eilbeck vor der LG HNF geworde sein (vorläufige Ergebnisliste).

Unsere Prognose für die Seniorenmeister- Titel:
M35 Arne Weinrich-Mory, TH Eilbeck, 2:52:27
M40 Jan Oliver Hämmerling, TSG Bergedorf, 2:31:44
M45 Klaus Prieske, LG Wedel-Pinneberg, 2:39:12
M50 Heinz Dankers, LAV Hamburg Nord (?), 2:54:17
M55 Wieslaw Slawinski, Hamburger SV, 2:51:02
M60 Uwe Brücker, Bahrenfelder SV, 3:26:03
M70 Kurt Plessner, TSG Bergedorf, 3:51:30

W40 Johanna Goldschmidt, Hamburger Sportclub, 3:42:54
W45 Katharina Dahrendorf, ETV Hamburg, 4:16:31
W50 Frieda Harms, LG HNF Hamburg, 3:21:19
W55 Monika Belau, Harburger SC, 3:30:27
W65 Sigrid Eichner, 100 Marathon Club, 4:28:41


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